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Stichwort Denkmalschutz

Stichwort Denkmalschutz:

Wie sich mit Abschreibungen bares Geld sparen lässt! 

Als Kapitalanleger ist es möglich, durch Investitionen in Baudenkmäler, Steuern zu sparen. Grund dafür ist, dass die Abschreibung für Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, viel höher ist als für neu gebaute Immobilien oder die normale Altbau-AfA.

Bei der Sanierung einer denkmalgeschützten Immobilie ist es möglich, die Kosten als Abschreibung abzusetzen. Im Gegensatz zu Neubauten oder nicht denkmalgeschützten Häusern sind die Abschreibungssätze um ein vielfaches höher. Ein weiterer Vorteil ist, dass von dieser Abschreibung, ebenfalls im Gegensatz zu Neubauten oder nicht denkmalgeschützten Häusern, auch Selbstnutzer profitieren.

Was ist die Denkmal-AfA überhaupt? 

Bei der Sanierung einer denkmalgeschützten Immobilie können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden:

Bei einer vermieteten Immobilie können die Kosten der Modernisierung mit neun Prozent acht Jahre lang und mit sieben Prozent weitere vier Jahre lang geltend gemacht werden.

Bei einer vom Eigentümer selbst genutzten Immobilie ist es möglich, die Kosten zehn Jahre lang zu neun Prozent vom zu versteuerten Einkommen abzusetzen.

Die Ersparnis liegt darin, dass die Abschreibungssätze das zu versteuernde Einkommen deutlich senken. Demnach profitieren Besserverdiener am meisten von den Abschreibungssätzen für Denkmäler.

Zu beachten: Denkmalschutz ungleich Ensembleschutz!

Es ist nicht immer gegeben, dass das komplette Gebäude unter Denkmalschutz steht. Teilweise ist beispielsweise nur die Fassade eines Hauses geschützt, weil sie das Erscheinungsbild des Hauses ausmacht. In diesem Fall können nur die Kosten, die für die Erhaltung des betroffenen Häuserteiles nötig sind, von der Steuer abgezogen werden.

Vorsicht mit Förderungen:

Es wird nicht alles gefördert. Auch dem Absetzen von Sanierungen und Modernisierungen bei Denkmalgeschützten Häusern sind Grenzen gesetzt. Es können nur die Maßnahmen abgesetzt werden, die dem Erhalt des denkmalgeschützten Hauses oder für eine sinnvolle Nutzung notwendig sind.

Beispiele für Maßnahmen die nicht gefördert werden sind unter anderem der Garagenbau oder die Neuanlage eines Gartens.

Der Einbau von Bad, Toilette und Heizungen kann hingegen abgesetzt werden.

Zusammenfassend gilt: erst klären, dann sanieren! Es ist bei denkmalgeschützten Immobilien unzulässig einfach mit der Sanierung zu beginnen. Zuerst müssen diese Arbeiten bei der örtlichen Denkmalschutzbehörde genehmigt werden.

Nach der erfolgreichen Anmeldung wird eine Bescheinigung vergeben, diese ist dem Fiskus vorzulegen, damit die Steuervergünstigungen gewährleistet werden können!